Korridoruntersuchung Umfahrung Schalchen-Uttendorf

Am 22.5.2017 wurde von den Fachabteilung des Landes OÖ die Korridoruntersuchung
für den Bauabschnitt 4 (BA4) zwischen Schalchen und Uttendorf vorgestellt.
Sie finden die Korridoruntersuchung am Ende des Beitrages. Die FPÖ Fraktion wollte
eine gemeinsame Stellungnahme aller Fraktionen erreichen. Leider war die SPÖ nicht bereit
zusammen mit uns und der ÖVP eine solche zu erarbeiten.

Aus diesem Grund wurde die Stellungnahme zur Korridoruntersuchung nur von FPÖ und ÖVP ausgearbeitet.

Die beiden Fraktionen kamen dabei zu dem Schluß das zwingend eine bestandsferne Variante angestrebt werden muß. Grund dafür ist das die bestandsnahen Varianten, wie von der SPÖ angestrebt, Schalchen noch mehr zerschneiden als es die Umfahrung ohnehin schon macht. Jahre lang hat die SPÖ gegen die Zerschneidung von Schalchen gekämpft. Nun wollen Sie die Ortsteile  Schweigererstr.,Schwemmbachstr.,Neubausiedlung, etc. völlig vom Ortskern abtrennen.

Am einfachsten ist das mit einem Beispiel erklärt. In der offiziellen Korridoruntersuchung des Landes OÖ wird ein Zuwachs des Verkehrs bis 2025 auf 12500 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert. Wenn man das ausrechnet und annimmt das in den Nachtstunden weniger Fahrzeuge fahren als unter Tags so wird bei der Sennsenwerkkreuzung alle 5-10 Sekunden ein Fahrzeug fahren. Dies heißt wiederum das die Fahrzeuge hier rund um die Uhr mit einem Abstand zwischen 6-11 Meter durch Schalchen fahren.

Eine Lösung für dieses Problem gibt es nicht wirklich, zwar wurden Geh- und Radwege diskutiert, aber von Seiten des Landes eigentlich als nicht umsetzbar wieder in die Schublade gelegt.

Bei einer solchen Verkehrsdichte mitten durch den Ort fahren zu wollen ist für uns nicht tragbar und überführt die SPÖ der Heuchelei und zeigt das hier die Schalchner Bürger an der Nase herumgeführt werden.

Ein weiter Punkt der gegen die A Varianten spricht ist die Durchschneidung von potenziellem Bauland hinter der Neubausiedlung. Wird hier eine neue Verbindung nach Unterlochen geschaffen, kann die Neubausiedlung in Richtung Furth nicht mehr wachsen. Angesichts des ständigen Mangels an verfügbaren Bauland wäre das eine Katastrophe.

Nur eine Variante die den Verkehr schnellst möglich von den Wohngebieten weg leitet kann unserer Meinung nach zielführend sein.

 
 
Korridor BA4